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Engagement, das Mut macht: Münchner Frauen unterstützen Krebspatientinnen
von Marina Struth am
München, 22. Oktober 2026. Gemeinsam Gutes tun und krebskranken Frauen neue Zuversicht schenken: Beim sechsten Münchner Ladies’ Lunch im Restaurant Brenner kamen rund 80 engagierte Frauen aus Wirtschaft und Gesellschaft zusammen, um das Look Good Feel Better Patientenprogramm der DKMS zu unterstützen. Insgesamt wurden rund 25.000 Euro für den guten Zweck gesammelt. Die Spenden kommen kostenfreien Kosmetikseminaren zugute, die Krebspatientinnen dabei helfen, mit den äußerlichen Veränderungen während der Therapie umzugehen und ihr Selbstvertrauen zu stärken.
Zu den Gästen zählte auch die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention Judith Gerlach. Die Ministerin betonte: „Eine Krebserkrankung kann das Leben aus der gewohnten Bahn werfen. Plötzlich bestimmen Sorgen, Ängste und Therapien den Alltag. Gerade dann ist es wichtig, den Menschen hinter der Diagnose nicht aus dem Blick zu verlieren. Denn eine gute Gesundheitsversorgung bedeutet nicht nur, Krankheiten bestmöglich zu behandeln, sondern auch, die Lebensqualität und das seelische Wohlbefinden der Betroffenen zu stärken. Genau dazu trägt das DKMS-Patientenprogramm Look Good Feel Better bei.“
Die Veranstalterinnen Katrin von Hallywyl, Yasmin Hemmerle und Irina Kull
mit Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin Judith Gerlach (2.v.r.)
Judith Gerlach, Bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention
Weitere Gäste waren unter anderem Susanne Porsche, Noni Sixt, Nina Rittweger, Caroline von Waldburg, Leslie von Wangenheim, Judith Epstein, Dr. Tatiana von Bayern, Dr. Julia Czechner, Marie von Waldburg und viele mehr.
Initiiert und organisiert wurde der Ladies’ Lunch von Katrin von Hallwyl, Leitung Fundraising des Look Good Feel Better Patientenprogramms, gemeinsam mit Yasmin Hemmerle von Hemmerle Juweliere und Irina Kull vom Brenner Operngrill. Letztere stellte auch in diesem Jahr die Räumlichkeiten sowie die Verpflegung kostenfrei zur Verfügung.
Tombola und Kunstauktion für den guten Zweck
Neben den Spenden der Gäste trug auch eine Tombola mit attraktiven Preisen zahlreicher Unternehmen, darunter Helmut Eder, Lodenfrey oder das Tantris, zum Spendenergebnis bei.
Eröffnet wurde die Tombola mit einem kurzen Interview mit der Schriftstellerin und Drehbuchautorin Andrea Sixt, die selbst an Brustkrebs erkrankt war, und der Münchner Künstlerin Alexandra Kordas. Deren Kunstwerk „Nur noch einmal Lieben“, zu dem die persönliche Geschichte von Andrea Sixt sie inspirierte, wird zugunsten von Look Good Feel Better auf dem Charity-Auktionsportal United Charity versteigert.
Andrea Sixt und Alexandra Kordas
Gemeinsam mehr Patientinnen erreichen
Wie wichtig die Spendeneinnahmen für die Arbeit von Look Good Feel Better sind, unterstreicht Katrin von Hallwyl, Leitung Fundraising des Patientenprogramms: „Eine Krebserkrankung verändert das Leben von einem Moment auf den anderen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wichtig es gerade in dieser Zeit ist, sich selbst nicht aus den Augen zu verlieren. Unsere Kosmetikseminare schenken den Patientinnen weit mehr als praktische Tipps: Sie schaffen Momente der Leichtigkeit, stärken das Selbstvertrauen und zeigen, dass niemand mit seinen Sorgen allein ist. Umso mehr berührt es mich, wie viele Frauen sich mit uns dafür einsetzen, diese wertvolle Unterstützung noch mehr Patientinnen zugänglich zu machen.“
Kostenfreie Unterstützung während der Krebstherapie
Seit mehr als 30 Jahren bietet die DKMS mit dem Look Good Feel Better Patientenprogramm kostenfreie Kosmetikseminare für an Krebs erkrankte Frauen und Mädchen an. Geschulte, ehrenamtlich engagierte Kosmetikexpertinnen zeigen den Teilnehmerinnen, wie sie die äußerlichen Folgen der Krebstherapie bestmöglich kaschieren können. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur praktische Hilfestellungen, sondern auch das Wohlbefinden und die Stärkung des Selbstwertgefühls. Seit dem Start des Programms in Deutschland haben bereits rund 195.000 Patientinnen an den Seminaren teilgenommen. Aktuell finden an über 70 Standorten jährlich rund 320 Präsenzseminare sowie etwa 430 Online-Seminare statt. Möglich wird dieses Angebot auch durch Spenden und das Engagement zahlreicher Unterstützerinnen und Unterstützer.